TRANSAMERICANA.DE: Von Alaska nach Feuerland - Reisebericht - Panamericana

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Mit dem Motorrad haben wir von Juni 2005 bis Juni 2006 Nord- und Südamerika bereist. Von Vancouver aus sind wir über Alaska Richtung Patagonien gefahren - und sind nun in Norddeutschland.

Argentinien

Angekommen im Land der Gauchos - mal sehen, wie weit wir in den Sueden kommen.

Hinter dem Grenzposten am Paso Jama brachte uns die Strasse durch rote Vulkanberge vorbei am "Salar Grande" hinunter nach Purmamarca.

13. April 2006 - Purmamarca

Hier leuchtet am Morgen ein Bergruecken in verschiedenen Farben. Der Regenbogenfels war OK, das Dorf aber sehr schoen entspannt und so blieben wir etwas. Frank war und ist begeistert von den argentinischen Steaks.

Auf dem Weg Richtung Jujuy aenderte sich die Landschaft radikal von karg auf saftig gruen. Ploetzlich kamen wir uns vor wie in Osteuropa - Bauten, Kioske und Campingplaetze hatten bekannten Charme und die Leute waren supernett.

Campen in Nordargentinien ist ueberhaupt super: Wenn nicht gerade ein "wilder" Campspot am Wegesrand einlaedt, gibt es ein paar Kilometer weiter einen Camping Municipal fuer wenig Pesos mit heissen Duschen.

22. April 2006 - Mendoza

Wir hatten tolles Sonnenwetter und cruisten gemuetlich ueber Gravel-Strassen nach Cachi und Cafayate und in die Weingegend um Mendoza.

Hatten wir im "Salta Negra" bereits das beste Bier unserer Reise gefunden, wechselten wir nun auf den oertlichen Wein - lecker!

Erstaunlich war die Anzahl der gruenen Papageien - hier ist es doch schon ab und an echt frisch. Frieren die nicht??

In Mendoza-Stadt hatten wir einen Boxenstopp fuers Moped.

Nach mehreren Taxifahrten und langem Suchen hatten wir schiesslich einen neuen Bridgestone-Hinterreifen (TKC nicht zu bekomen), einen gebrauchten neuen Michelin-Vorderreifen (Luis hatte seinen alten fuer uns netterweise hinterlegt), Oelfilter etc.

Von Mendoza machten wir einen Abstecher zur chilenischen Grenze und hin zum hoechsten Berg der Amerikas, dem Aconagua (6960m).

Irgendwie konnten wir uns nicht dazu durchringen, uns in das Gewuehl um Santiago de Chile zu stuerzen und so fuhren wir auf argentinischer Seite weiter Richtung Sueden.

Leider zunaechst durch langweilige Pampalandschaft mit US-style gerader Strasse.

Hinter San Rafael befanden wir uns ploetzlich bei imer noch strahlender Sonne (wir wissen es zu schaetzen!) im rot-goldenen Oktober.

Herbst im Fruehling. Reise Oliven, weinernte, laue Tage und frostige Naechte. Wir fragten uns, ob wir es witterungs- und zeitmaessig vielleicht doch noch nach Ushuaia schaffen. (Am 24.06.06 heiratet Petras Schwester - Party!! -, daher ist unser Abflug aus Buenos Aires spaetestens am 23.06.)

Die Streckenfuehrung trug dazu bei, dass wir pro Tag mehr Kilometer fuhren als sonst. Doch der wenige Verkehr Richtung Nordpatagonien und die verschlafenen Orte haben uns trotzdem gefallen!

Spaeter als andere auf der Strecke entschlossen wir uns schliesslich auch, auf Hoehe der Seen auf die chilenische Seite zu wechseln. Am letzten Tag hier in Argentinien bekamen wir eine Kostprobe vom patagonischen Wid. Der wehte uns fast von der Strasse und schliesslich ueber den Pass Pino Hachado hinein nach Chile. Der Grenzuebertritt war abgesehen von den Windboehen einfach (0$, 2 Personen, 1 Moto).

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